Samstag, 15. Juni 2013

Snail away



Special guest im Gemüsebeet...












ein Gast in Eile...











snail away





linked @ I ♥ macro




(tja, Ohrwurm und Lust auf ein kühles Bier....)

Sonntag, 9. Juni 2013

Die Wolkenfabrik



Einen Teil meiner Kindheit verbrachte ich hier. Ganz in der Nähe wo die Wolken hergestellt werden.









Mittwoch, 5. Juni 2013

Arbeitsplatz im Grünen



Bis jetzt bin ich noch davon überzeugt:

Wer so einen Arbeitsplatz hat wie meinereiner, der braucht keinen Urlaub.

(Obwohl, heute war's ja schon fast zu heiß.... okayokay, ich halt lieber die Klappe)





Vergißmeinicht bleibt nicht verschont wenn der Wald mit Pollen wirft.





Die Waldmeisterin von oben.








Lecker... ich glaub es dauert nicht mehr lange bis die fertig sind.





 

Heute gibt's Ei mit Pollenpuder. Oder nee... zu klein.





Attacke.





So kuschelig weich aussehen und trotzdem so sumpfig sein. Frechheit.





In natura ist das ein Prinzessinenpilz. Die Pollen auf dem Hut sehen aus wie Glitzerstaub.





Aha, das war dann also ich. Blau auf grün ist auch schön.






linked @ weekend flowers 
PBC 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Cimitero


Ich kann nicht so richtig sagen, warum ich einen italienischen Friedhof besuchte.
Als religionsfreier Mensch, dessen Existenz nach dem Tod endet, trete ich diesen sogenannten Ruhestätten immer etwas zwiegespalten entgegen. Ich fühle mich weder scheinheilig noch ehrfürchtig und habe deshalb manchmal das Gefühl, nicht den gewünschten Respekt aufzubringen, den andere für diesen Ort für angemessen halten.

Einen Friedhof zu besuchen bedeutet für mich eher, die Zeit anzuhalten um für einen Moment aus dem Laufrad des Alltags auszusteigen. Die Ruhe, den Frieden und die Zeitlosigkeit zu genießen.



Ich besuchte also einen italienischen Friedhof. Es bot sich einfach an. Mein zielloser Spaziergang führte mich durch enge gewundene Gässlein und diverse Abzweigungen direkt vor sein Tor und so ging ich hinein. Warum auch nicht.


Und da war sie dann, die Ehrfurcht. Und auch die Begeisterung.
Kein Grabstein, keine überwucherten Gräber und keine - weil gehört sich so - geknickten Besucher.

Das ganze Areal leuchtete weiß. Lange Mauern, dazwischen Wege aus weißem Kies und hier und da ein kleines Stück Rasen.


In Italien belegt man als Toter eine oberirdische Grabkammer. Das spart plump gesagt, eine Menge Platz und macht eine Grabräumung nach 15 oder 20 Jahren, wie es bei uns meist der Fall ist, unnötig.










An jeder Mauer stehen rollbare Treppen, mit denen die Besucher zu den jeweiligen Kammern kommen um dort die Blumen zu gießen, zu Beten oder der Erinnerungsstätte des jeweiligen Verstorbenen besondern nah zu sein.





An jeder Kammer ist ein Bild des Verstorbenen angebracht. Auch Bilder von Menschen die bereits vor rund 80 Jahren verstorben sind. Viele Gesichter aus den 1930er Jahren. Darunter nebst gefallenen Soldaten auch viele Kinder und junge Frauen.



















Ein kleines persönliches und pflegeleichtes Stück Wand - für immer. Das fühlt sich für mich ehrlicher an als ein opulent geschmücktes Grab das nach einigen Jahren samt Grabstein in die Tonne gekloppt wird, damit der nächste an dieser Stelle ruhen kann.







linked @ fototriss221

Freitag, 17. Mai 2013

Tief ins Glas geschaut



In der Kräuterküche wird gewerkelt.
Der erste Ansatz steht bereit.






Genau so von der Speicherkarte gezogen. Ich find die Farben super :o)








... und auch die Luftbläschen








In ein paar Wochen soll aus diesem Gemisch ein Beinwell-Öl entstanden sein, das ich dann zu einer Salbe weiterverarbeiten will.
 

Ausserdem hat sich heute noch ein Ansatz aus Brennesseln und verschiedenen Ölen dazugesellt. Brennesselsalbe soll hilfreich bei Stichen, Verbrennungen und anderen Hautproblemen sein. Ich bin gespannt.